Freitag, 24. juli 2009
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22:39
Kaum zu glauben, aber wahr!
Heute habe ich mich nach dem Dienst erst ausgeruht und bin dann gegen 19:45 Uhr los gelaufen.
Auf dem Weg überlegte ich, ob 4, 10 oder 13 km laufen wollte. 
Ich entschied mich für 10,2 km. Als ich so fröhlich genießend lief, bemerkte ich nicht, dass sich
da Wolken bildeten.
Auf einmal wurde es immer dunkler und ich immer schneller. 
Es bezog sich auf einmal, wurde windiger und das Donnergrollen wurde mehr und mehr.
Mein gemütlicher Lauf wurde ungemütlich.


Ich habe ja nun mal Angst vor Gewitter.
Ich betete auf dem Weg, weil es gar zu arg blitzte. Es war direkt über mir, dieses scheußliche Gewitter.
Trotzdem genoss ich den Regen.
Am Teltowkanal war in Kürze der ganze Weg total überflutet.
Ich musste lachen, weil ich daran dachte, dass ich letzte Woche Freitag durch den Regen mit dem Rad fuhr und ebenso durchnässt war.
Ich zog im Hausflur gleich die Schuhe und Strümpfe aus und lief so die Treppen hoch.
Meine Nachbarin erschrak richtig, als sie mich so nass sah, da sie dachte, ich sei noch vor dem Gewitter zurück gekommen.
Die Dusche war dann große Belohnung.
Danach ging ich barfuss ins Wohnzimmer und ...fast wäre ich über den nass geregneten Fußboden gefallen.
Ich hatte die Balkontür aufgelassen,
da ich kein Gewitter oder Regen erwartet hatte.
Ach ist das Leben schön, immer wieder ist es anders.
Wünsche allen ein trockenes Wochenende.
Es grüßt
Ika
von Ika Sand
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