Lange habe ich es angekündigt, jetzt kommt der Beitrag vom Juni.
Kurz vor meinem Geburtstag am 16. 06.11 hatte ich die Fahrt nach BaLi geplant.
BaLi = Bad Lippspringe
Am Pfingstmontag, 13.06.11 machte ich einen schönen Lauf und war gerade zufrieden und glücklich kurz vor unserem Haus gelandet.
Auf einmal lag ich lang auf der Erde!
Oh Graus, die Nase hatte ein paar Kratzer abbekommen, die Lippe war innen aufgeschlagen (ein Zahn hat sich da reingebohrt), mein rechtes Knie war aufgeschlagen und meine linke Hand tat weh und war auch aufgeschrammt.
Mein fast erster 'Gedanke:
"Hoffentlich sieht niemand, dass ich gefallen bin".
Ich stand nach einigen Schreckmomenten wieder auf und ging mit Taschentuch vor das blutende Gesicht, in meine Wohnung. Dort packte ich sofort ein Eis auf die linke Hand und nahm KK Karte und ging zur ersten Hilfe ins Krankenhaus.
Dort wurde alles gereinigt, dann die Hand geröngt. Der kleine Finger war gebrochen.Was nun? Kurz vor dem Urlaub...
Die Hand wurde notdürftig verbunden und am 17.06.11 sollte die Op. sein.
"Das ist mein Geburtstag", protestierte ich. "Außerdem will ich am 16.06.11 verreisen, weil am 18.06.11 der 24 Std. Lauf von BaLi ist und da will ich mit laufen!"
Mit dem Arzt vereinbarte ich, dass ich am nächsten Tag anrufen sollte, ob er den Termin der Op. vorverlegen könnte.
Dann ging ich nach Hause und informierte erst mal meine Vertretung. Ihre erste Frage:
"Du bist krank geschrieben", konnte ich mit "nein" beantworten.
Er konnte vorverlegen und ich bereitete alles für den Urlaub vor, machte die Übergabe für den Dienst usw.
Beim Narkosevorgespräch habe ich dann sogar den ersten Platz am 15.06.11 bekommen. Warum? 254 Stunden nach Op. darf man erst wieder am Straßenverkehr teil nehmen und ich hatte schließlich bereits die Fahrkarte.
Kurz und knapp:
Op. gelungen und im Laufe des Tages habe ich den Doc überzeugt, dass ich meinen Rausch auch auf meinem Balkon liegend ausschlafen könnte.
Zum Glück kam gerade meine Schwester, die mich bis zum Eingang begleitete (durfte nur in Begleitung nach Hause). Allerdings war ihr Auto so weit weg, dass ich schneller zu Hause war, als sie beim Auto.
Habe dann auf meienm Balkon geschlafen und war zufrieden, dass mein Koffer schon gepackt war. Endlich konnte ich mich auf meinen Urlaub freuen.
So, das war der erste Teil von meinem "Urlaub".
Fortsetzung folgt