Heute und morgen habe ich mir Urlaub genommen.
Am Wochenende ist der erste Advent und die Adventszeit wird eigentlich immer turbulent. So habe ich nun etwas Zeit, um mich darauf vorzubereiten.
Erst einmal habe ich ausgeschlafen, dann sah ich, dass die Sonne scheint. Was tun?
Ach ja, mein Brückenprojekt für November ist noch nicht veröffentlicht, weil die nächste Brücke die "Machnower Schleuse" sein soll. Also schnell auf den Plan geschaut und auf gehts...
Der kleine Trinkrucksack ist schnell mit dem Nötigsten bestückt:
Tempotaschentücher, Geld, Wasser, Banane, Apfel, Ausweis, Krankenkassenkärtchen usw.
Um 10:50 Uhr ungefähr machte ich mich auf den Weg, nicht ohne mich bei meinen beiden Mitschwestern zu verabschieden. Eine Schwester traf ich an, die andere Schwester bekam einen Zettel, damit sie genauestens informiert ist.
Erst einmal zum Teltowkanal gelaufen, den Kanal entlang bis ich meine gewohnte Strecke verließ.
Ich kam dann an der "Seniorenresidenz Augustinum" vorbei.
Dort hatte ich etwas Schwierigkeiten, mich zu orientieren.
Hier ist Natur pur!
Hier bin ich zu sehen. Ist das der richtige Weg?
Kurze Zeit nach dieser Stelle kam eine Frau mit angeleinten Hund. Sofort nutze ich die Gelegenheit, um nachzufragen. Ich hätte bei der Seniorenresidenz Augustinum abbiegen müssen, also schnell ein Stück zurück.
Machte mir aber nichts aus, da ich genügend Zeit hatte und die Umgebung genoß.
Beim Augustinum bin ich dann über den Haupteingang auf die andere Seite gekommen.
Wo geht es weiter?
Da ich mir wieder nicht sicher war, habe ich gleich zwei Walker gefagt, die mir den richtigen Weg wiesen.
Ich lief und habe einfach nur genossen.
Aha, Hakeburg, das ist richtig.
Ob da mal ein Restaurant dabei war? Sieht unbewohnt aus.
Nach ein paar Metern durfte ich durch ein kleines Stück Waldwanderweg laufen.
Hier ist der Abzweig, also noch zwei Km.
Ich genieße, Laub liegt, aber alles ist schön bunt.
Die Sonne meint es heute gut.
Und noch ein schöner Blick.
Nun bin ich angekommen. 12 km habe ich gebraucht.
Die Brücken und Schleusenbilder könnt Ihr unter Brückenprojekt November (demnächst) sehen.
An der Schleuse entdecke ich diese Straßenbahn.
Da muss ich näher ran.
Die Straßenbahn ist von der Schleuse bis nach Lichterfelde- Ost gefahren.
Nun ist erst einmal Pause angesagt. Ich gehe zurück zum Gasthaus zur Schleuse.
Hier ist ein kleiner Teil des Gastzimmers zu sehen.
Eine sehr nette Bedienung versorgte mich.
Hier ist meine Currywurst mit Pommes frites.
Das hatte ich mir nach dem Lauf redlich verdient.
Die sehr nette Bedienung konnte mir dann auch sagen, wie ich zurück laufen könnte. Ihre Kenntnisse über die Gegend waren beachtlich.
Hier kehre ich wieder ein, event. schon morgen mit meinen Mitschwestern.
Nach einer angemessenen Pause begab ich mich auf den Rückweg.
Am Wasser entlang auf Kopfsteinpflaster. Da musste ich besonders aufpassen.
Aha, hier war ich also.
Dann ging ich meinen Weg zurück wie gehabt.
Dass ich nicht den ganzen Weg zurück laufen würde, war klar.
Als ich dann an die Knesebeckbrücke kam, beschloss ich, zum Bus 117 zu laufen und den Rest mit dem Bus zu fahren.
Der Bus fuhr an mir vorbei, so dass ich 20 Minuten warten sollte. So lief ich noch zwei Stationen und fuhr dann bis Lichterfelde- Ost. Dort stieg ich aus (war auch Endstation) und lief nach Hause.
Es waren genau 20 Km, die ich heute geschafft habe.
Hier noch der Weg aus Jogmap kopiert.
So, das war mein wunderschöner Lauf heute.
Es grüßt
Erika/ Ika Rudina